Von der Gewalt, die alle Wesen bindet, befreit der Mensch sich, der sich überwindet.

Johann Wolfgang von Goethe

Von der Gewalt, die alle Wesen bindet, befreit der Mensch sich, der sich überwindet.

 
 

«Die Zukunft sollte man nicht vorhersehen wollen, sondern möglich machen.»

Antoine de Saint-Exupéry

«Die Zukunft sollte man nicht vorhersehen wollen, sondern möglich machen.»

 
 
 

Friedrich von Schiller

"Der Mensch ist noch sehr wenig, wenn er warm wohnt und sich satt gegessen hat, aber er muss warm wohnen und satt zu essen haben, wenn sich die bessre Natur in ihm regen soll."

Friedrich von Schiller

 
 
 

«Man muss sich der Idee erlebend gegenüberstellen können, sonst gerät man unter ihre Knechtschaft.» Rudolf Steiner

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Eigentum


Sieben Kinder hat Herr Werner, drei aus erster Ehe, vier aus zweiter. Und alle sind sie enterbt, schrieben die Zeitungen, als Götz W. Werner seinen Anteil am dm Konzern in eine Stiftung einbrachte. Weg ist das Geld. Dabei war es kein Geld, sondern der Eigentumsanteil an einer Firma. Darüber kann sich Götz Werner aufregen, dass selbst Wirtschaftsjournalisten nicht unterscheiden können zwischen Kapital und Geld. Milliardär wird er genannt und offiziell so gelistet. Doch die Milliarde ist der geschätzte Wert des Konzerns in Geld. Realisiert würde der erst, wenn sich ein Käufer fände. Unternehmen sind aber nicht zum Verkaufen da, sondern sie sind eine Gemeinschaft von Menschen, die miteinander für andere etwas leisten. Ein nahe stehender Berater von Götz W. Werner, der Wirtschaftsprüfer Benediktus Hardorp,  formuliert es drastischer: «Unternehmen verkaufen heißt Menschen verkaufen.» Wer ist dm? Das sind die Kunden, sagt Götz Werner – die haben den Laden groß gemacht – die Mitarbeiter – die bei dm ihre Biografie schreiben – die Zulieferer – die ihre Fähigkeiten einbringen – auch die, die Kredit geben und die, die Ladenfläche vermieten. Die Stakeholder.

«Als Unternehmer ist man immer Schuldner», erklärt Götz W. Werner. Man schuldet den Kunden, das Versprechen, das man ihnen heute gibt, auch morgen einzulösen, dass sie in gewohnter Atmosphäre und Qualität bei dm bekommen, was sie suchen. Man schuldet den Mitarbeitern, dass sie einen Arbeitsplatz haben, an dem sie sich entwickeln können. Den Zulieferern schuldet man die Wertschätzung, und dass man ihre Rechnungen bezahlt, den Banken, dass man ihre Kredite bedient, den Vermietern, dass man die Miete zahlt. Und allen, dass sie einen Sinn darin sehen.

Und was ist mit den Erben? Was ist da zu vererben? Dynastische Verhältnisse wollte Götz W. Werner nicht. Der Name Werner ist keine Eintrittskarte in den dm Konzern. Werners Kinder leben nicht von Eigentumsrechten an einer «»Arbeitsgemeinschaft».

Ganzer Text zu:
Wer ist Götz Werner, wie und warum?


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