Von der Gewalt, die alle Wesen bindet, befreit der Mensch sich, der sich überwindet.

Johann Wolfgang von Goethe

Von der Gewalt, die alle Wesen bindet, befreit der Mensch sich, der sich überwindet.

 
 

«Die Zukunft sollte man nicht vorhersehen wollen, sondern möglich machen.»

Antoine de Saint-Exupéry

«Die Zukunft sollte man nicht vorhersehen wollen, sondern möglich machen.»

 
 
 

Friedrich von Schiller

"Der Mensch ist noch sehr wenig, wenn er warm wohnt und sich satt gegessen hat, aber er muss warm wohnen und satt zu essen haben, wenn sich die bessre Natur in ihm regen soll."

Friedrich von Schiller

 
 
 

«Man muss sich der Idee erlebend gegenüberstellen können, sonst gerät man unter ihre Knechtschaft.» Rudolf Steiner

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«Sie sind doch...»

 
«Herr Werner, Sie sind doch Anthroposoph? » fragten ihn Filialleiterinnen auf einem Seminar. «Was ist denn das?» «Stellen Sie sich vor», antwortete Götz Werner, «Sie sind Architekt. Und als Architekt haben Sie das Ziel, kühne und materialsparende Gebäude zu bauen. Dann ist es vernünftig, wenn Sie sich als Architekt in den Gesetzmäßigkeiten der Statik kundig machen. Und so müssen Sie das Verhältnis zwischen Unternehmensführung und Anthroposophie sehen. Wenn ich mich als Unternehmensverantwortlicher mit Anthroposophie beschäftige, dann ist das so, als wenn ein Architekt sich mit Statik beschäftigt. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich dann als Unternehmer eher Nachhaltiges, Tragfähiges auch im Sinne von: ’notwendig, schön und zweckend dem Ganzen’ hervorbringe, ist größer, als wenn ich davon null Ahnung habe und es mich eigentlich auch nicht interessiert.»

Dem Philosophen Stephan Brotbeck erklärte er auf die gleiche Frage, was das denn hieße, dass er Anthroposoph sei: «Das heißt nichts anderes, als dass meine Erfahrung ist, dass man durch Anthroposophie besser kennen lernt, was für das Menschsein wichtig ist. Mehr nicht. Aber wenn man das weiß, dann hat man in einer Gesellschaft, in der es darauf ankommt, dass die Menschen füreinander miteinander tätig sind, einfach die bessere Ausgangssituation. Dann ist man dafür mehr fit. Wenn ich mich mit Geisteswissenschaft beschäftige und mit Menschheitsentwicklung, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich die Bedürfnisse der anderen Menschen antizipieren kann, größer, als wenn ich das nicht tue.»

«Menschenliebe, Weltinteresse», das brachte Prof. Werner seinen Studenten in Karlsruhe bei, «sind Voraussetzungen für das Unternehmersein.»

Und in einem anderen Gespräch: «Wenn man Anthroposophie richtig versteht, dann ist es, dass man dadurch Fragen bekommt. Wenn man meint, man bekäme dadurch Antworten, dann sucht man eigentlich eine Religion. Das ist ein Problem.»

Ganzer Text zu:
Wer ist Götz Werner, wie und warum?


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