Von der Gewalt, die alle Wesen bindet, befreit der Mensch sich, der sich überwindet.

Johann Wolfgang von Goethe

Von der Gewalt, die alle Wesen bindet, befreit der Mensch sich, der sich überwindet.

 
 

«Die Zukunft sollte man nicht vorhersehen wollen, sondern möglich machen.»

Antoine de Saint-Exupéry

«Die Zukunft sollte man nicht vorhersehen wollen, sondern möglich machen.»

 
 
 

Friedrich von Schiller

"Der Mensch ist noch sehr wenig, wenn er warm wohnt und sich satt gegessen hat, aber er muss warm wohnen und satt zu essen haben, wenn sich die bessre Natur in ihm regen soll."

Friedrich von Schiller

 
 
 

«Man muss sich der Idee erlebend gegenüberstellen können, sonst gerät man unter ihre Knechtschaft.» Rudolf Steiner

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Zweck-Mittel


Götz W. Werner: «Das ist eine Kopernikanische Wende, ein Erkenntnisdurchbruch. Wenn ich der Meinung bin – und das ist die gängige Meinung – der Zweck des Unternehmens sei die Hervorbringung einer Leistung, und das Mittel dafür seien die Menschen, die man halt einstellen muss, Maschinen oder Menschen seien die Werkzuge dafür, dann ist der Mensch Werkzeug, dann ist er Mittel. Dann hat er auch zu lernen. Aber nur in dem Sinne, dass er als Werkzeug für den Zweck des Unternehmens, nämlich die Hervorbringung eines ganz bestimmten Ergebnisses, besser geeignet ist. Das ist die gängige Anschauung rund um die Welt. Die Veränderung der Denkbewegung bei mir war, dass mir klar geworden ist: es ist genau umgekehrt! Der Mensch ist der Zweck! Und dass wir eine Dienstleistung hervorbringen, ist das Mittel dafür, um diesen Zweck zu erfüllen. Dann haben sie nicht nur die Begriffe umgedreht, sondern dann sind sie auf einem anderen Planeten. Da ist die Welt nicht mehr eine Scheibe, sondern da ist sie plötzlich rund. Und es entstehen andere Möglichkeiten. Und dann muss man sich sagen: wenn das so ist, ist immer der Zweck, dass Menschen dadurch, dass sie bei uns im Unternehmen tätig sind, Biografie schreiben können. Dass Menschen dadurch, dass sie bei uns einkaufen, ihre Bedürfnisse besser befriedigen. Dass Menschen dadurch, dass sie uns beliefern, ihre Fähigkeiten zum Einsatz bringen. Man muss sich nur vom einen Bein aufs andere stellen, plötzlich sieht die Welt anders aus. Was ist Zweck und was ist Mittel, wenn man sich da irrt, falsch tippt, kommt man zwangsläufig zu anderen Verhaltensweisen. Wenn man da richtig trifft, hat das zwangsläufig zur Folge, dass gewisse Dinge dann nicht mehr gehen. Ein hierarchisches Prinzip kann ich konsequenterweise aufbauen – Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser – wenn ich der Meinung bin, der Mensch sei das Mittel. Dann kommt eine Armeestruktur dabei raus. Wenn ich sage, der Mensch ist der Zweck, kann ich nicht mehr auf eine hierarchische Struktur kommen.»

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Wer ist Götz Werner, wie und warum?


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