„In der Geschichte der Menschheit gibt es kein freiwilliges Zurück, und wir sollten diese ganze Energie darauf richten, zu sagen, wie können wir das so gestalten, dass möglichst viele ein gutes Leben davon haben und nicht der Worst Case eintritt.“ Richard David Precht im Interview mit dem Deutschlandfunk

 
 
 

“It’s not just money that a job provides, it provides dignity and structure and a sense of place and a sense of purpose. So we’re going to have to consider new ways of thinking about these problems, like a universal income, review of our workweek, how we retrain our young people, how we make everybody an entrepreneur at some level.” Barack Obama

 
 
 

"I think we'll end up doing universal basic income." Elon Musk

 
 
 

"Der Mensch ist noch sehr wenig, wenn er warm wohnt und sich satt gegessen hat, aber er muss warm wohnen und satt zu essen haben, wenn sich die bessre Natur in ihm regen soll." Friedrich von Schiller

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Der künstlerische Auftrag "Europa"
 

Der künstlerische Auftrag "Europa"

23.07.2018

Eröffnungsveranstaltung der Europa-Tour des OMNIBUS für Direkte Demokratie auf dem Weg zum „Internationalen Forum für moderne Direkte Demokratie“ in Rom mit Götz Werner, Johannes Stüttgen, Enno Schmidt und Wolfger Pöhlmann. 
Am Freitag, 7. September 2018, 20 h Akademie der Bildenden Künste München, historische Aula; Eintritt frei. 

Europa ist ein Sehnsuchtswort, es scheint mit einem Versprechen verbunden zu sein, es klingt immer etwas zukünftiges, menschheitliches mit, etwas, das noch nicht da ist, eine Verheißung. Offenheit, Würde, Selbstbestimmung, Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Ein Raum in dem ich mein Selbst verwirklichen kann, wo man zusammen und nicht gegeneinander arbeitet, wo Rechtssicherheit gewährleistet ist.

All dies ist ja auch wirklich in Ansätzen vorhanden, aber diese scheinen uns immer mehr in den Händen zu zerrinnen. Was fehlt uns, dass wir unsere Ideale nicht verwirklichen. Warum sind wir zunehmend damit beschäftigt, doch bitte das Erreichte zu bewahren und nicht damit, unsere Sehnsüchte Wirklichkeit werden zu lassen.

Haben wir etwas versäumt? Sind Mündigkeit und Würde vielleicht gar nicht einfach da, sondern müssen aktiv und direkt hervorgebracht werden? Was brauchen wir, um nicht am Arbeitsplatz erpressbar zu sein? Was brauchen wir, um die Regeln des Zusammenlebens direkt zu bestimmen – Jede und Jeder aus seinem Ich heraus. Keine Hoffnung mehr in „irgend jemand wird es schon gut werden lassen“, sondern aktiv das erzeugen, was meine und unsere Zukunft ist.

Europa ist ein sehr alter Auftrag, den wir jetzt einlösen können. für alle, durch alle, mit allen (lat.) omnibus



Wie gestalten wir unser Zusammenleben?
 

Wie gestalten wir unser Zusammenleben?

28.06.2018

"Wer nicht in der Lage ist, aus eigenen Kräften seinen Lebensunterhalt zu bestreiten oder in besonderen Lebenslagen sich selbst zu helfen, und auch von anderer Seite keine ausreichende Hilfe erhält, hat ein Recht auf persönliche und wirtschaftliche Hilfe, die seinem besonderen Bedarf entspricht, ihn zur Selbsthilfe befähigt, die Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft ermöglicht und die Führung eines menschenwürdigen Lebens sichert."

Quelle: Sozialgesetzbuch (SGB) Erstes Buch (I) - Allgemeiner Teil - (Artikel I des Gesetzes vom 11. Dezember 1975, BGBl. I S. 3015) § 9 Sozialhilfe



Die gestaltende Kraft
 

Die gestaltende Kraft

01.06.2018

Mit dem Grundeinkommen lassen wir die Menschen in Ruhe arbeiten, nämlich frei von Existenzangst. Mit der Konsumbesteuerung lassen wir das Kapital in Ruhe arbeiten, nämlich frei von Zugriffen, bevor die Wertschöpfung in konsumfähige Leistungen für die Gesellschaft zu Ende gekommen ist. Bei alldem geht es nur vordergründig um eine wirtschaftliche Fragestellung. Eigentlich geht es um die menschliche Freiheit und die Freisetzung von Kreativität. Denn beides, Arbeit und Kapital, sind, wie gesagt, Ausformungen derselben humanen Kraft der Kraft, die Wirklichkeit willentlich und planvoll zu gestalten. Das aber bedeutet: Arbeit wie Kapital sind ihrem Wesen nach überhaupt nichts Materielles. Beide mögen sich zwar in materiellen Gegebenheiten zeigen oder ausdrücken – in Produkten, Dienstleitungen, Maschinen, Fabriken oder in unseren großen Infrastruktursystemen. Aber die gestaltende Kraft selbst entspringt unserer geistigen Tätigkeit, unserem Bewusstsein. Sie ist kein Teil der durch dieses Bewusstsein geformten Realität. Mit einem Wort: Arbeit und Kapital sind geistige Phänomene. Sie sind nicht irgendwo in der Welt vorfindbar, sie wirken erkennbar in der Welt. Alles Geistige in der Welt aber ist Prozess. Es zeigt sich nicht als solches, sondern dadurch, dass es die Dinge verändert, in Bewegung bringt, »ver-rückt«. Nachher sieht die Welt immer anders aus. Aber die Veränderungskraft erscheint nicht, sondern nur das Veränderte. Für diese Veränderungskraft ein Bewusstsein zu schaffen, ist die Aufgabe unserer Kultur.

Aus: "Einkommen für alle"

 



"Einkommen für alle" ab sofort in erweiterter und aktualisierter Neuausgabe erhältlich
 

"Einkommen für alle" ab sofort in erweiterter und aktualisierter Neuausgabe erhältlich

09.03.2018

Einkommen für alle ist ab sofort in überarbeiteter, aktualisierter und erweiterter Neuausgabe  erhältlich. Mit scharfsinnigen Beobachtungen und einleuchtenden Argumenten ergründet Götz W. Werner die vielen Irrungen unserer Sozial- und Finanzsysteme. Vor etwas mehr als 10 Jahren, als Einkommen für alle zum ersten Mal erschien, löste der dm-Gründer eine breite gesellschaftliche Debatte über die Zukunft unseres Sozialstaates aus. Die Idee ist virulent und wird in politischen Kreisen kontrovers debattiert, denn es ist offensichtlich: 

"Die Welt, die ohne Grundeinkommen nicht mehr funktioniert, wir haben sie schon längst erschaffen."



Was macht gute Führung aus?
 

Was macht gute Führung aus?

05.03.2018

Die Initiative des Einzelnen ist die Folge von gelungener Ich-Entfaltung. Wenn man dies anerkennt, dann hat das wiederum Folgen für die Art und Weise, wie man miteinander umgeht. Nur in einer Atmosphäre von Respekt und Wertschätzung kann eine Arbeitsgemeinschaft florieren. Und auf Unternehmensführung übertragen heißt das: Führung heißt, Bewusstsein führen, und die Aufgabe ist, miteinander ein Zielbewusstsein zu generieren, bei dem die Beteiligten sagen: „Das ergibt Sinn.“ schreibt Prof. Götz W. Werner für das Meinungsportal XING Klartext

 



„Das Grundeinkommen ist das Utopischste, was man sich vorstellen kann“
 

„Das Grundeinkommen ist das Utopischste, was man sich vorstellen kann“

05.02.2018

„Weil ich ein Mensch bin, habe ich ein ganz grundlegendes Menschenrecht. Mein Menschenrecht ist zu leben. Und erst wenn ich leben kann, kann ich auch arbeiten. Das Grundeinkommen ermöglicht die Arbeit. Das ist der entscheidende Punkt dabei. Mit einem BGE wird nicht die Arbeit bezahlt, sondern es ermöglicht sie erst.“ erläutert Prof. Götz W. Werner in Interview mit utopia.de



Hamburg 6. März: New Work Experience 2018 oder warum die Treppe von oben gefegt werden muss
 

Hamburg 6. März: New Work Experience 2018 oder warum die Treppe von oben gefegt werden muss

04.12.2017

Zu diesem Thema spricht Götz W. Werner auf der von XING ausgerichteten Konferenz in der Hamburger Elbphilharmonie. Über die Inhalte hat er schon heute mit der XING spielraum Redaktion im Interview gesprochen.



Bessere soziale Absicherung
 

Bessere soziale Absicherung

17.10.2017

"Es kann nicht sein, dass eine Rentnerin, die drei Kinder groß gezogen hat und dann den Ehemann gepflegt hat, bis er starb, heute nicht von ihrer Rente leben kann. Altersarmut ist grober Undank." sagt Götz W. Werner im Tagesspiegel



Interview
 

Interview

12.10.2017

„Aber warum fühlt sich wohl jemand vom Grundeinkommen bedroht? Weil er dann keinen Druck mehr ausüben kann. Denn das Grundeinkommen sorgt für Freiheit, Gleichheit und Geschwisterlichkeit. Mit dem Grundeinkommen haben Sie die Freiheit, Nein zu sagen.“ sagt Götz W. Werner im Interview mit der Rhein Main Presse



Wir haben die Wahl!
 

Wir haben die Wahl!

22.09.2017

Die Mündigkeit des Bürgers, seine Urteilsbildung und Verantwortungsbereitsschaft sind nicht nur beim seltenen Gang an die Wahlurnen gefragt, sondern auch und erst recht im Alltag. Bürger ist man jeden Tag. Verantwortlich und mündig ist man bei den tagtäglichen Entscheidungen. 




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