Von der Gewalt, die alle Wesen bindet, befreit der Mensch sich, der sich überwindet.

Johann Wolfgang von Goethe

Von der Gewalt, die alle Wesen bindet, befreit der Mensch sich, der sich überwindet.

 
 

«Die Zukunft sollte man nicht vorhersehen wollen, sondern möglich machen.»

Antoine de Saint-Exupéry

«Die Zukunft sollte man nicht vorhersehen wollen, sondern möglich machen.»

 
 
 

Friedrich von Schiller

"Der Mensch ist noch sehr wenig, wenn er warm wohnt und sich satt gegessen hat, aber er muss warm wohnen und satt zu essen haben, wenn sich die bessre Natur in ihm regen soll."

Friedrich von Schiller

 
 
 

«Man muss sich der Idee erlebend gegenüberstellen können, sonst gerät man unter ihre Knechtschaft.» Rudolf Steiner

Home > Blog : Alle | 2016

Blog


Wir brauchen ein nachvollziehbares Steuersystem
 

Wir brauchen ein nachvollziehbares Steuersystem

08.12.2016

Steuern sind zunächst nichts anderes als der Ausdruck eines gesellschaftlichen Teilungsverhältnisses: Wie viel von unserem insgesamt erwirtschafteten Wohlstand wollen wir als Bürger privat konsumieren? Und wie viel zweigen wir für die Erfüllung jener Gemeinschaftsaufgaben ab, die wir in demokratischen Verfahren als notwendig oder wünschenswert bestimmt haben? Sowohl in der Bemessung als auch in der Gestaltung dieser Teilung der gesellschaftlichen Wertschöpfung ist eine demokratische Gesellschaft grundsätzlich frei. Die Frage ist nur, ob das von ihr gewünschte Teilungsverhältnis zwischen privatem Verbrauch und öf­fentlichen Aufgaben in ihrem Steuersystem noch erkennbar ist. Angesichts des geradezu byzantinischen deutschen Steuerrechts kann man diese Frage nur klar verneinen.

Wenn wir unserem Steuersystem aber möglichst klar und deutlich ansehen wollen, in welcher Höhe und auf welche Weise wir unser Gemeinwesen finanzieren, dann ist ein intransparentes System wie das unsere nicht nur wenig ef­fektiv. Viel schlimmer: Es ist schlicht und einfach undemokratisch. Denn wir täuschen uns systematisch über die Kosten und die Finanzierung aller von uns gewünschten öf­fentlichen Leistungen. Und wir vernebeln damit eine wesentliche Grundlage unserer demokratischen Entscheidungsfindung. - Prof. Götz W. Werner

 


Arbeit ist keine Ware
 

Arbeit ist keine Ware

01.11.2016

„Es gibt vier Mängel, vier Kardinalsünden in unserem Wirschaftssystem: Die erste besteht darin, dass wir Geld wie eine Ware betrachten, die zweite, dass wir Grund und Boden wie Ware betrachten, die dritte, dass wir Unternehmen wie Waren behandeln, und die vierte und wohl folgenreichste, dass wir Arbeit wie Ware betrachten. Arbeit ist aber an Menschen gebunden, kann also keine Ware sein. Grund und Boden können schon deshalb keine Waren sein, weil sie nicht beliebig vermehrbar sind. Unternehmen wie Waren zu verkaufen zu wollen, führt diese meist in die Überschuldung. Und das liebe Geld schließlich hat keinen unmittelbaren Gebrauchswert. Da wir diese vier Phänomene aber mental auf die gleiche Ebene wie die Güter und Dienstleistungen gestellt haben und vom Geldmarkt, Immobilienmarkt und Arbeitsmarkt reden, stecken wir in der Falle.“ Prof. Götz W. Werner in „Einkommen für alle“



Konstruktive Unzufriedenheit
 

Konstruktive Unzufriedenheit

12.09.2016

"Veränderung, Innovation entsteht nur durch eine konstruktive Unzufriedenheit mit den herrschenden Umständen. Der Mensch ist von seiner Anlage her ein ergebnisoffenes Entwicklungswesen – er ist nie ganz zufrieden. Dieser Rest Unzufriedenheit unterscheidet ihn vom Tier. Der Mensch ist eben nicht bloß ein determiniertes Reizreaktionswesen, obwohl uns die Werbung das gerne glauben machen will. Insofern geht es um die Frage: Bin ich als Mensch konstruktiv oder destruktiv unzufrieden? Die destruktive Unzufriedenheit ist leider weit verbreitet. Den echten Unternehmer zeichnet hingegen die konstruktive Unzufriedenheit aus. Ein Unternehmer ist nur der, der immer nach dem Neuen und nach Veränderungen sucht; nach Verbesserung und Optimierung. Die konstruktive Unzufriedenheit ist sein Lebenselixier, das, was ihn bewegt. Sie ist der unstillbare Hunger, den Geist auf die gesamte Umgebung anzuwenden." Prof. Götz W. Werner

 


Grundeinkommen ist eine Notwendigkeit
 

Grundeinkommen ist eine Notwendigkeit

29.08.2016

"Letztendlich wird die Digitalisierung nicht nur Auswirkungen auf Taxifahrer, Fabrikarbeiter und Servicemitarbeiter haben. Wir alle werden eine wichtige Entscheidung treffen müssen: Was bedeutet das für uns als Gesellschaft? Kann unser derzeitiges System der Digitalisierung standhalten? […] Welchen Platz wird das Thema Bildung einnehmen? Wie fördern wir Innovation? Und wie vermeiden wir es, dass die soziale Kluft so groß wird und es letztlich kein Zurück mehr gibt? Hier stellt sich dann auch schließlich die Frage: Können wir es uns überhaupt leisten, das Grundeinkommen nicht schon jetzt in Betracht zu ziehen, bevor die digitale Wirtschaft die Welt um uns grundlegend verändert?" so Michael Rander, Director - Market Research & Strategy bei SAP, in seinem Beitrag "Grundeinkommen: Utopie oder Notwendigkeit?" 



Kurzinterview mit Sascha Liebermann
 

Kurzinterview mit Sascha Liebermann

14.07.2016

"Wenn wir die Verfasstheit der Demokratie in Deutschland wie anderswo betrachten, fällt eines auf: In ihrem Zentrum steht der Volkssouverän, vom dem alle Gewalt ausgeht. Den Volkssouverän bilden die Staatsbürger. Diese Stellung, Staatsbürger zu sein, wird bedingungslos vorgesehen, sie ist also von keiner Leistung abhängig." sagt Professor Sascha Liebermann im Interview zum Abstimmungsergebnis in der Schweizer. 



Arbeit und Einkommen müssen entkoppelt werden
 

Arbeit und Einkommen müssen entkoppelt werden

16.06.2016

"Wer seinen Neigungen folgt, arbeitet besser. Diese Vorstellung hat sich nur noch nicht durchgesetzt. Das wird aber passieren, je mehr die Roboterisierung und Digitalisierung in der Arbeitswelt Platz greift. Man sieht doch jetzt schon in den Werkhallen und Büros, dass man mit immer weniger Arbeitskräften auskommt." so Götz W. Werner im Interview Business Insider



Volksabstimmung - Wir sagen Danke!
 

Volksabstimmung - Wir sagen Danke!

06.06.2016

Die Volksabstimmung zum Grundeinkommen ist erst einmal vorbei. Abgelehnt - das war Beteiligten und Kritikern gleichermaßen klar. Und was bleibt? Dass sich mehr als 2,5 Millionen Menschen in der Schweiz bewusst mit der Idee beschäftigt haben. Dass 600.000 Menschen in der Schweiz verstehen, dass es nicht mehr so weiter geht wie bisher. Und ganz wesentlich ist, dass es in der Schweiz sehr viele Menschen gibt, die sich für die Zukunft unseres Zusammenlebens einsetzen. In einer Zeit der hohen Zäune, Mauern und Abgrenzung ist das nicht selbstverständlich. Es verdient höchste Wertschätzung und unser aller Dank!



Ein soziales Recht für jeden
 

Ein soziales Recht für jeden

01.06.2016

„Jede Generation hat ihre Herausforderungen und braucht innovative Ideen, um sie zu meistern. Wir sind heute in der bisher nie dagewesenen Situation, dass wir weit mehr Güter hervorbringen können, als wir brauchen. Und warum leisten wir uns dennoch Armut? Weil wir es uns nicht leisten können, allen Menschen, die in unserem Land leben, zu versorgen? Die Gegenwart belehrt uns eines Besseren“ schreibt Götz W. Werner in einem Blogbeitrag für den Resonanzboden der Ullstein Buchverlage. Hier finden Sie den vollständigen Beitrag.



Wir wollen abstimmen – machen Sie mit?


 

Wir wollen abstimmen – machen Sie mit?



09.05.2016



Der OMNIBUS für Direkte Demokratie und die großen Grundeinkommensinitiativen in Deutschland haben den Aufruf ‚grundeinkommen abstimmen’ gestartet. Wir wollen die Idee weiter verbreiten. Und setzen uns für die Einführung der Volksabstimmung auf Bundesebene ein. Bitte unterstützen auch Sie den Aufruf: www.wirwollenabstimmen.de. Am 30. Mai werden die Unterschriften an den Präsidenten des Deutschen Bundestags übergeben.



«Das Grundeinkommen ist eine Initiative gegen Faulheit»
 

«Das Grundeinkommen ist eine Initiative gegen Faulheit»

25.04.2016

"Wir stehen vor den Toren der 4. industriellen Revolution. […] Alles, was wir berechnen können, das muss nicht mehr vom Menschen gemacht werden. In welche Richtung müssen wir die Menschen also ausbilden? Im Bereich des Unberechenbaren. Die Menschen sind dort gefragt, wo sie sich von den Maschinen unterscheiden. Sie werden das tun, was die Maschinen nicht können. Darauf sollten wir jetzt reagieren und nicht erst, wenn wir müssen" Daniel Häni im Interview im goldenen Tesla.




FEINHEIT Grafik Zürich – CI/CD, Webdesign, Flash, Webshop, XHTML/CSS