Von der Gewalt, die alle Wesen bindet, befreit der Mensch sich, der sich überwindet.

Johann Wolfgang von Goethe

Von der Gewalt, die alle Wesen bindet, befreit der Mensch sich, der sich überwindet.

 
 

«Die Zukunft sollte man nicht vorhersehen wollen, sondern möglich machen.»

Antoine de Saint-Exupéry

«Die Zukunft sollte man nicht vorhersehen wollen, sondern möglich machen.»

 
 
 

Friedrich von Schiller

"Der Mensch ist noch sehr wenig, wenn er warm wohnt und sich satt gegessen hat, aber er muss warm wohnen und satt zu essen haben, wenn sich die bessre Natur in ihm regen soll."

Friedrich von Schiller

 
 
 

«Man muss sich der Idee erlebend gegenüberstellen können, sonst gerät man unter ihre Knechtschaft.» Rudolf Steiner

Home > Blog : Alle | 2016 | January

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Geht uns die Arbeit aus?
 

Geht uns die Arbeit aus?

26.01.2016

»Seit Jahrzehnten meinen wir, wir müssten von Staats wegen eine Leitkultur vorgeben, die den Arbeitsbegriff zum Erwerbsarbeitsbegriff verkümmern lässt. Diese Unkultur hat zur Folge, dass wir Menschen mit aller Macht zur Erwerbsarbeit zwingen, ganz gleich, welchen Unsinn sie dabei treiben müssen. Es ist weder sozial noch liberal und hat überdies nichts mit Integration zu tun, Zwangsarbeit zu befürworten. Dass wir am Arbeitszwang festhalten, obwohl immer mehr Jobs von Maschinen übernommen und uns somit abgenommen werden, zeigt, dass wir es noch nicht lassen können, den Erwerbsarbeitsgötzen anzubeten. Genau das hat Hannah Arendt übrigens prophezeit: dass der Arbeitsgesellschaft die Arbeit zwar ausgehen werde, aber dass diese Gesellschaft, welche sich auf nichts anderes mehr verstehe, sich die Arbeit niemals ausgehen lassen werde.«

Philip Kovce im Interview »Man arbeitet nicht nur aus Vergnügen«

 

 


Die Ablösung des ökonomischen Paradigmas
 

Die Ablösung des ökonomischen Paradigmas

21.01.2016

»Wir befinden uns allem Anschein nach in der Anfangsphase einer alles verändernden Ablösung des ökonomischen Paradigmas. In der Abenddämmerung der kapitalisitischen Ära zeichnet sich ein neues Wirtschaftsmodell ab, das sich besser zur Organisation einer Gesellschaft eignet, in der mehr und mehr Güter und Dienstaleistungen nahezu kostenlos sind.« Jeremy Rifkin "Die Null Grenzkosten Gesellschaft"



BGE schrittweise einführen
 

BGE schrittweise einführen

19.01.2016

Völlig klar ist, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen unmöglich übergangs- und stufenlos eingeführt werden kann. Der Anfang müsste mit einem vergleichsweise bescheidenen Sockelbeitrag gemacht werden, der sich schrittweise dem Ziel eines auskömmlichen Kulturminimums nähert. Die konkrete Entwicklung hängt dabei selbstverständlich auch von der wirtschaftlichen Entwicklung ab, die durch Grundeinkommen und Konsumbesteuerung zugleich ganz neue Impulse bekommen wird. Götz W. Werner in "Einkommen für alle"



 

Jobwelt, quo vadis?

13.01.2016

Unsere Arbeitswelt ist digital. In der industriellen Fertigung hat Arbeit heute eine andere Bedeutung als noch vor 30 Jahren. Am Fließband stehen Roboter. Drohnen liefern vollautomatisiert Waren, die wir online bestellen. Fahrzeuge laufen autonom. Viele Berufsbilder verschwinden. Kleine Programme steuern hoch komplexe Prozesse. Aber geht uns deshalb die Arbeit aus? Was ist mit der Arbeit mit Menschen? Können das Roboter leisten? Können wir uns bei immer stärker zunehmender Effizienz nicht mehr Zeit für unsere Mitmenschen leisten? Müssen wir das nicht tun, wenn wir immer älter werden? 

Passt unser Arbeitsbegriff in unsere Lebenswirklichkeit? Stehen wir nicht längst an der Schwelle, an der es gilt den Arbeitbegriff ganz neu zu denken? Was hat Arbeit mit Einkommen zu tun? Erhalten Roboter ein Einkommen, wenn sie für uns arbeiten? Ist Einkommen ein Ausdruck von Wertschätzung? 

Wir brauchen neue Ideen, neue Impulse: Die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens und einer reinen Konsumbesteuerung wirkt wie ein archimedischer Punkt, der uns ermöglicht die faktischen Verhältnisse mit unserer Lebenswirklichkeit in Einklang zu bringen.




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