Von der Gewalt, die alle Wesen bindet, befreit der Mensch sich, der sich überwindet.

Johann Wolfgang von Goethe

Von der Gewalt, die alle Wesen bindet, befreit der Mensch sich, der sich überwindet.

 
 

«Die Zukunft sollte man nicht vorhersehen wollen, sondern möglich machen.»

Antoine de Saint-Exupéry

«Die Zukunft sollte man nicht vorhersehen wollen, sondern möglich machen.»

 
 
 

Friedrich von Schiller

"Der Mensch ist noch sehr wenig, wenn er warm wohnt und sich satt gegessen hat, aber er muss warm wohnen und satt zu essen haben, wenn sich die bessre Natur in ihm regen soll."

Friedrich von Schiller

 
 
 

«Man muss sich der Idee erlebend gegenüberstellen können, sonst gerät man unter ihre Knechtschaft.» Rudolf Steiner

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Die gestaltende Kraft
 

Die gestaltende Kraft

01.06.2018

Mit dem Grundeinkommen lassen wir die Menschen in Ruhe arbeiten, nämlich frei von Existenzangst. Mit der Konsumbesteuerung lassen wir das Kapital in Ruhe arbeiten, nämlich frei von Zugriffen, bevor die Wertschöpfung in konsumfähige Leistungen für die Gesellschaft zu Ende gekommen ist. Bei alldem geht es nur vordergründig um eine wirtschaftliche Fragestellung. Eigentlich geht es um die menschliche Freiheit und die Freisetzung von Kreativität. Denn beides, Arbeit und Kapital, sind, wie gesagt, Ausformungen derselben humanen Kraft der Kraft, die Wirklichkeit willentlich und planvoll zu gestalten. Das aber bedeutet: Arbeit wie Kapital sind ihrem Wesen nach überhaupt nichts Materielles. Beide mögen sich zwar in materiellen Gegebenheiten zeigen oder ausdrücken – in Produkten, Dienstleitungen, Maschinen, Fabriken oder in unseren großen Infrastruktursystemen. Aber die gestaltende Kraft selbst entspringt unserer geistigen Tätigkeit, unserem Bewusstsein. Sie ist kein Teil der durch dieses Bewusstsein geformten Realität. Mit einem Wort: Arbeit und Kapital sind geistige Phänomene. Sie sind nicht irgendwo in der Welt vorfindbar, sie wirken erkennbar in der Welt. Alles Geistige in der Welt aber ist Prozess. Es zeigt sich nicht als solches, sondern dadurch, dass es die Dinge verändert, in Bewegung bringt, »ver-rückt«. Nachher sieht die Welt immer anders aus. Aber die Veränderungskraft erscheint nicht, sondern nur das Veränderte. Für diese Veränderungskraft ein Bewusstsein zu schaffen, ist die Aufgabe unserer Kultur.

Aus: "Einkommen für alle"

 



"Einkommen für alle" ab sofort in erweiterter und aktualisierter Neuausgabe erhältlich
 

"Einkommen für alle" ab sofort in erweiterter und aktualisierter Neuausgabe erhältlich

09.03.2018

Einkommen für alle ist ab sofort in überarbeiteter, aktualisierter und erweiterter Neuausgabe  erhältlich. Mit scharfsinnigen Beobachtungen und einleuchtenden Argumenten ergründet Götz W. Werner die vielen Irrungen unserer Sozial- und Finanzsysteme. Vor etwas mehr als 10 Jahren, als Einkommen für alle zum ersten Mal erschien, löste der dm-Gründer eine breite gesellschaftliche Debatte über die Zukunft unseres Sozialstaates aus. Die Idee ist virulent und wird in politischen Kreisen kontrovers debattiert, denn es ist offensichtlich: 

"Die Welt, die ohne Grundeinkommen nicht mehr funktioniert, wir haben sie schon längst erschaffen."



Was macht gute Führung aus?
 

Was macht gute Führung aus?

05.03.2018

Die Initiative des Einzelnen ist die Folge von gelungener Ich-Entfaltung. Wenn man dies anerkennt, dann hat das wiederum Folgen für die Art und Weise, wie man miteinander umgeht. Nur in einer Atmosphäre von Respekt und Wertschätzung kann eine Arbeitsgemeinschaft florieren. Und auf Unternehmensführung übertragen heißt das: Führung heißt, Bewusstsein führen, und die Aufgabe ist, miteinander ein Zielbewusstsein zu generieren, bei dem die Beteiligten sagen: „Das ergibt Sinn.“ schreibt Prof. Götz W. Werner für das Meinungsportal XING Klartext

 



„Das Grundeinkommen ist das Utopischste, was man sich vorstellen kann“
 

„Das Grundeinkommen ist das Utopischste, was man sich vorstellen kann“

05.02.2018

„Weil ich ein Mensch bin, habe ich ein ganz grundlegendes Menschenrecht. Mein Menschenrecht ist zu leben. Und erst wenn ich leben kann, kann ich auch arbeiten. Das Grundeinkommen ermöglicht die Arbeit. Das ist der entscheidende Punkt dabei. Mit einem BGE wird nicht die Arbeit bezahlt, sondern es ermöglicht sie erst.“ erläutert Prof. Götz W. Werner in Interview mit utopia.de




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