«Die Welt schuldet keinem von uns einen Lebensunterhalt, aber wir alle schulden einander den Lebensunterhalt.»

Henry Ford

«Die Welt schuldet keinem von uns einen Lebensunterhalt, aber wir alle schulden einander den Lebensunterhalt.»

 
 

«Die Zukunft sollte man nicht vorhersehen wollen, sondern möglich machen.»

Antoine de Saint-Exupéry

«Die Zukunft sollte man nicht vorhersehen wollen, sondern möglich machen.»

 
 
 

«Der Offene findet für jedes Problem eine Lösung. Der Verschlossene findet für jede Lösung ein Problem.» Albert Einstein

 
 
 

«Man muss sich der Idee erlebend gegenüberstellen können, sonst gerät man unter ihre Knechtschaft.» Rudolf Steiner

Studie



Bedingungsloses Grundeinkommen

Eine Studie der Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsforschung mbH

Die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens, so wie es derzeit diskutiert wird, sieht vor, dass jedem Bürger von Geburt an bedingungslos ein Grundeinkommen ausbezahlt wird. Das Bedingungslose Grundeinkommen soll dabei in seiner Höhe derart bemessen sein, dass es nicht nur die bloße Existenz sichert. Es soll darüber hinaus auch die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen. Zentral dabei ist, dass es – im Gegensatz zu bedarfsorientierten Sicherungssystemen – ohne Prüfung der Bedürftigkeit und damit unabhängig von Alter, Einkommen, Familienstand oder Beschäftigungsstatus ausbezahlt wird und von ihm auch keinerlei Zwang zur Arbeit ausgeht.

Die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens ist dabei zum einen vor dem Hintergrund zu sehen, dass ein immer größerer Anteil der Menschen ihren Lebensunterhalt nicht mehr durch eigene Erwerbsarbeit bestreiten kann (Stichwort: Working Poor). Zum anderen hat sich darüber hinaus in den letzten Jahren der Eindruck verfestigt, dass Vollbeschäftigung unter den derzeitigen Gegebenheiten faktisch nicht mehr erreicht werden kann. Vor diesem Hintergrund erscheint es nur konsequent, Arbeit und Einkommensgenerierung (zumindest teilweise) zu entkoppeln. Zudem würde dies die Menschen vom „Zwang“ zur Arbeit aufgrund des Lebensunterhalts befreien und den Menschen die tatsächliche Freiheit geben, sich für Arbeit zu entscheiden. Diese Freiheit ist notwendig, um kreatives Potenzial freizusetzen und wirkt produktivitäts- steigernd (Stichwort: Kreative Industrien und ihr überdurchschnittlicher Beitrag zur Wertschöpfung, unabhängige Forschung, Pflege, Kulturarbeit).

Daneben würde die Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens eine gravie- rende Verschlankung des staatlichen Verwaltungsapparates mit sich bringen, da alle bisher ausbezahlten Transferleistungen im Bedingungslosen Grundeinkommen zusammengeführt werden. Der bürokratische Aufwand sowohl auf der Seite des Staats als auch auf der Seite der Steuer- und Abgabenpflichtigen könnte so deutlich reduziert werden. Der Staat würde somit deutlich effizienter werden und die so gewonnenen Ressourcen könnten produktiven Verwendungen zugeführt werden. Ein Einwand, der an dieser Stelle häufig eingebracht wird ist jener, dass durch die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens die Arbeitsanreize massiv sinken würden und Erwerbsarbeit an sich entwertet würde.

Vor diesem Hintergrund wurde im Mai 2010 erstmals in Deutschland von IMAS International eine repräsentative Umfrage unter mehr als 2.100 Personen zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen durchgeführt mit dem Ziel, folgende Fragen zu beantworten:

Welchen Stellenwert besitzt Arbeit heute überhaupt?

Wie stehen die Bürgerinnen und Bürger zum Bedingungslosen Grundeinkommen?

Mit welchen Veränderungen ist hinsichtlich des Arbeitsangebots nach Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens zu rechnen?

Ist eine Verschlankung des Verwaltungsapparates wünschenswert und wofür ist es „akzeptabel“ Steuern zu zahlen?

Diese und weitere Fragen sollen im nun Folgenden beantwortet werden. Kapitel I widmet sich dabei der öffentlichen Wahrnehmung und der Akzeptanz des Bedingungs- losen Grundeinkommens – im Folgenden kurz BGE genannt. In Kapitel II wird darge- stellt, mit welchen Auswirkungen auf das Arbeitsangebot nach Einführung des BGE gerechnet werden kann. Dabei wird zwischen offizieller Erwerbsarbeit und Schwarzarbeit unterschieden. Kapitel III beschäftigt sich in einem ersten Teil mit persönlichen Einstellungen zu staatlicher Aktivität, Sozialleistungen, Steuern bzw. der Steuerlast. In einem zweiten Teil wird die Wahrnehmung des Stellenwerts von Arbeit beleuchtet

HIER GIBT ES DIE VOLLSTÄNDIGE STUDIE IM DOWNLOAD:

medialibrary/2013/02/studie_zum_bedingungslosen_grundeinkommen.pdf

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