„In der Geschichte der Menschheit gibt es kein freiwilliges Zurück, und wir sollten diese ganze Energie darauf richten, zu sagen, wie können wir das so gestalten, dass möglichst viele ein gutes Leben davon haben und nicht der Worst Case eintritt.“ Richard David Precht im Interview mit dem Deutschlandfunk

 
 
 

“It’s not just money that a job provides, it provides dignity and structure and a sense of place and a sense of purpose. So we’re going to have to consider new ways of thinking about these problems, like a universal income, review of our workweek, how we retrain our young people, how we make everybody an entrepreneur at some level.” Barack Obama

 
 
 

"I think we'll end up doing universal basic income." Elon Musk

 
 
 

"Der Mensch ist noch sehr wenig, wenn er warm wohnt und sich satt gegessen hat, aber er muss warm wohnen und satt zu essen haben, wenn sich die bessre Natur in ihm regen soll." Friedrich von Schiller

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Müssten Unternehmen dann keine Steuern mehr zahlen?

Die angestrebte Umstellung des Steuerwesens von der nominellen Einkommensbesteuerung auf die Besteuerung des Verbrauchs (besser: des Realeinkommens) fragt nicht nach den Quellen des nominellen Einkommens sondern nach dessen Verwendung - nach der Inanspruchnahme von Leistungen aus der gesellschaftlichen Wertschöpfung. Sie fragt also nicht: wo kommst du her, sondern: wohin strebst du? Unternehmen sind ihrem Wesen nach steuerfrei – und wer sie trotzdem besteuert, zwingt sie nur dazu, die von ihnen entrichteten Steuern in den Preisen ihrer Produkte an die Konsumenten weiter zu wälzen. Die Steuern treffen stets die Konsumenten – von manchen wissen wir es, von anderen nicht. – Jede Steuererhebung bewirkt eine Teilung der gesellschaftlichen Wertschöpfung. Die öffentliche Hand erhält so ihren Anteil. Das Steuerwesen stellt schlussendlich drei Fragen:

  1. Was gibt der Einzelne zur Erlangung seines Realeinkommens aus (- das Andere für ihn erbringen)?
  2. Was investiert er in die Schaffung von Wertschöpfungsinstrumenten („Arbeitsplätze“)?
  3. Was überträgt er von seinem Geldeinkommen an Dritte (z. B. als Schenkung)?

Das Erste wird bei ihm als Konsum besteuert, das Zweite bleibt, weil es Wertschöpfungsinstrumente schaffen hilft, unbesteuert; das Dritte wird von dem versteuert, der dieses Transfereinkommen erhält. Wir haben aufgrund unseres Geldeinkommens diese drei Möglichkeiten: wir können mit ihm kaufen; wir können es für unternehmerische Verwendungen verleihen (oder es selbst investieren) oder wir können es anderen übertragen, d. h. es dem Bereich der Kultur, der sozialen Dienste (oder Ähnlichem) zuwenden. Das ist heute schon so; wir merken es nur zumeist nicht.


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