Von der Gewalt, die alle Wesen bindet, befreit der Mensch sich, der sich überwindet.

Johann Wolfgang von Goethe

Von der Gewalt, die alle Wesen bindet, befreit der Mensch sich, der sich überwindet.

 
 

«Die Zukunft sollte man nicht vorhersehen wollen, sondern möglich machen.»

Antoine de Saint-Exupéry

«Die Zukunft sollte man nicht vorhersehen wollen, sondern möglich machen.»

 
 
 

Friedrich von Schiller

"Der Mensch ist noch sehr wenig, wenn er warm wohnt und sich satt gegessen hat, aber er muss warm wohnen und satt zu essen haben, wenn sich die bessre Natur in ihm regen soll."

Friedrich von Schiller

 
 
 

«Man muss sich der Idee erlebend gegenüberstellen können, sonst gerät man unter ihre Knechtschaft.» Rudolf Steiner

Home >Zum Grundeinkommen > Idee Grundeinkommen

Idee Grundeinkommen

von Enno Schmidt



«Initiative fördernde Rahmenbedingungen schaffen.»
 
(Götz W. Werner)

Das ist eine Begründung für die Idee des Grundeinkommens. Sie hat mit der Zeit zu tun und der Gesellschaft, in der wir jetzt leben. Und mit den individuellen Entwicklungswegen, den tatsächlichen Biografien. Und mit dem, was tatsächlich in der Wirtschaft geschieht. Dass nämlich niemand mehr für sich arbeitet, dass alle für andere arbeiten, dass niemand von dem, was er arbeitet, selber leben kann, und alle von dem leben, was andere für sie leisten.

«Wenn sie konsumieren, machen sie sich die Lebenszeit anderer Menschen zueigen.
...Wirtschaft ist das miteinander füreinander Leisten
(Götz W. Werner)

Wirtschaft ist das tatkräftige soziale Geschehen zwischen den Menschen.

«In der Fremdversorgungsgesellschaft bin ich auf Initiative anderer angewiesen. In der Selbstversorgung habe ich die Frage: wie versorge ich mich? In der Fremdversorgungsgesellschaft muss ich sagen: wie kann ich helfen, dass die Initiative ergriffen wird.»  (Götz W. Werner)

Initiative geschieht nicht auf Anweisung und nicht durch ein System aus Anreiz und Druck. Sie lähmen Initiative. Mit der Industrialisierung und Automatisierung geriet auch der Mensch unter ein mechanisches Erklärungsmuster. Er sei ein Reizreaktionswesen, vorherbestimmbar. Wie eine komplexe Maschine. Die Probleme entstehen, weil das so gesehen wird, aber nicht stimmt. Zu lösen sind die Aufgaben mit einem solchen Menschenbild erst recht nicht. Es hat auch niemand dieses Menschenbild von sich selbst, aber man rechnet gerne damit bei anderen. Es ist bequem.

«Die Treppe wird von oben gefegt» ist der Titel eines Vortrages von Götz W. Werner. Oben, das ist das eigene Denken. Damit fängt es an. Ob man sich selbst da ernst nimmt? Damit fängt das Grundeinkommen an. Wie sehe und wie verstehe ich die Sachen wirklich? «Was würden Sie arbeiten, wenn für Ihr Einkommen gesorgt wäre?»

«Jeder, der in der Wirtschaft tätig ist, weiß, dass jedes Einstellungsgespräch mit der Einkommensvereinbarung endet. Ja, warum? Ja, damit der andere anfangen kann! Da wird evident, wenn man das mal ernst nimmt, dass die Voraussetzung, damit ich arbeite, ist, dass ich ein Einkommen bekomme. Und nicht das Ergebnis.» (Götz W. Werner)

Das bedingungslose Grundeinkommen ist eine Idee, kein Modell. Das heißt, alle können einsteigen. Es entwickelt sich weiter mit der Auseinandersetzung und nimmt dabei mit, was sich für ein Grundeinkommen entwickeln muss. Es kommt nicht, bevor es nicht reif ist. Reif wird es im Umgang mit der Idee. Wie es ausgeformt wird, welche Regeln, wie es zu finanzieren ist und dann wirklich sein wird, das ist eine Sache des gemeinsamen Weiterdenkens und Hinschauens. Fragen sind das Medium des Grundeinkommens jetzt. Es kommt nicht erst, wenn Geld fließt.

«Was man sich nicht vorstellen kann, das kann man auch nicht wollen. ... Wer will, findet Wege, wer nicht will, findet Gründe.» (Götz W. Werner)

Der Weg zum Grundeinkommen ist ein Entwicklungsweg und die Diskussion darum bereits Veränderung und ein Kulturimpuls. Was man vielleicht voraussetzt, was alles anders sein müsste, bevor ein bedingungsloses Grundeinkommen kommen kann, das eben kommt in Bewegung und entsteht mit dem Weiterdenken. Vor allem zeigt sich vieles als längst vorhanden, nur als noch nicht gesehen.

«Zielsetzung ist immer, dafür zu sorgen, dass die Menschen aus eigener Wahrnehmung, aus eigenem Bewusstsein sehen, was zu tun ist.»  (Götz W. Werner)


FEINHEIT Grafik Zürich – CI/CD, Webdesign, Flash, Webshop, XHTML/CSS